Eigentrail

Eigentrail

Das aus der Rettungshundearbeit stammende Mantrailing hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Trendsport entwickelt und eignet sich hervorragend um aktive oder auch jagdlich motivierte Hunde sinnvoll auszulasten. Der Eigentrail ähnelt dem Mantrail in seinen Grundlagen, unterscheidet sich aber insofern, dass der Hund hier keine Fremdperson, sondern den Geruch seines eigenen Halters suchen soll. Vorteil: man kann es alleine machen und ist nicht auf wechselnde Opfer-Personen angewiesen. Anhand von getragenen Kleidungsstücken des Hundehalters, lernt der Hund dessen Geruch positiv zu verknüpfen und gezielt zu verfolgen. Im Gegensatz zur Fährtenarbeit folgt der Hund hier nicht dem Geruch der Bodenzerstörung, sondern dem Individualgeruch. Da dieser durch Wind und Witterung häufig von der ursprünglich gelegten Spur abweicht, darf der Hund von dieser abweichen und muss im Gegensatz zur Fährtenarbeit nicht spurtreu arbeiten. Bei der intensiven Nasenarbeit atmet ein Hund bis zu 300 mal pro Minute ein. Das versetzt den Körper in einen Hochleistungszustand, vergleichbar mit hoher, körperlicher Anstrengung. Somit ist eine kurze, gezielte Sequenz der Sucharbeit häufig effektiver als ein ausgedehnter Spaziergang und macht Ihren Hund garantiert müde und glücklich.